Das erste Hostel, das wir für zwei Tage gebucht haben macht einen sehr guten Eindruck. Es liegt zentral an der Khao San Road, Banglamphu. Nachdem wir alles inspiziert haben und unser Gepäck abgelegt haben sind wir direkt losgezogen. Thailand wirkt typisch asiatisch. Es gab keine ungewöhnliche Überraschung. Wir mussten uns zuerst einmal mit einem Nudelgericht stärken. Tofu mit Ei für mich und Vegetarisch für Sandra. Dazu ein kleines Chang Bier. Endlich mal wieder ein Bier zu einem vertretbaren Preis. Zum Nachtisch gab es Insekten. Ich bin gerne Vegetarier aber diese Spezialität konnte ich mir nicht entgehen lassen. Sandra wollte zuerst gar nicht probieren, aber Insekten essen ist wie das erste Mal am Tag in den Pool gehen. Man muss es schnell machen, nicht lange zögern. Der Geschmack geht bis hin ins neutrale, da die Tiere fritiert werden und eigentlich nach Fett schmecken. Mir hat es geschmeckt, wie Chips vielleicht.
Nach dem Leckerhappen sind wir weiter geschlendert und direkt in die Protestmeile gelaufen. Die Thailänder sind aktuell sehr unzufrieden mit der Regierung und drohen mit einem totalen Shutdown der Stadt Bangkok. Sandra und ich haben uns natürlich sofort in die Menschenmasse geschmissen. Alle Thailänder haben uns herzlich begrüsst und zugewunken. Die Bilder sind nicht gut geworden. Die Dunkelheit und geringe Bereitschaft unsererseits sich mit den Kameraeinstellungen zu beschäftigen sind da wohl Schuld.
Gerade habe ich noch gesehen, dass der Spiegel einen aktuellen Artikel zu dem Thema verfasst hat. Wir haben die Leute gesehen, die heute Abend die Sandsäcke aufgebaut haben.
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