Montag, 21. Oktober 2013
Wladimir Putin
Sebastian war letzte Woche in Indonesien. Als er mir die Bilder gezeigt hat ist mir direkt Mr. Putin eingefallen. :D
Montag, 7. Oktober 2013
Welcome to the Jungle
Indonesien wir kommen.
Dirk und ich haben uns entschieden, das Wochenende auf der fantastischen Insel Sumatra zu verbringen. Genauer gesagt sind wir von Kuala Lumpur nach Medan geflogen. Von dort aus sind wir anschließend mit dem Public Bus in Richtung Bukit Bintang gefahren. Zwischenzeitlich mussten wir einmal kurz den Bus wechseln. Das alles reibungslos funktioniert hat verdanken wir den netten Indonesiern, auch wenn jeder von ihnen sicherlich eine Provision für die Vermittlung von Busfahrten bekommt. Unserer Recherche nach haben wir für den zweiten Bus auch viel zu viel bezahlt. Bei einem Land wie Indonesien fällt das allerdings nicht ins Gewicht.
In Indonesien wuselt alles auf der Straße herum. Ich dachte Malaysia ist ab und zu chaotisch, aber diese Aussage muss ich korrigieren. Dazu kommt die unglaublich schlechte Infrastruktur. Straßen sind für die Masse an Autos und Motorrollern viel zu wenige vorhanden und zu schlecht ausgebaut. Sumatra hat jetzt zwar einen neuen Flughafen, aber nur eine Einspurige Straße. Auch wenn diese ausgebaut wird und die im Weg stehenden Häuser einfach wort wörtlich abgeschnitten werden sieht es nicht so aus als ob es in Zukunft flüssiger laufen wird.
Sei es drum, ich bin nicht der Stadtplaner. :D
Nach 6 Stunden Fahrt sind wir schließlich mit der Hilfe von Eddy in Bukit Bintang angekomen. Völlig erschöpft haben wir es nur noch geschafft ein Toast zu essen und zwei bzw. drei Bier zu schlürfen. Ich sage euch, ich hatte selten so einen starken Drang ein Bier zu trinken wie an diesem Abend.


An dem selbigen Abend haben wir bei Eddy die Djungel Tour gebucht, für die wir im Grunde nach Bukit Bintang gereist sind. Für 60 Euro werden einem Tage Djungel pur, eine Übernachtung, vier Mahlzeiten und eine Rafting Tour versprochen. Und das stimmt! :)
Am Morgen also schnell gefrühstückt und nochmal den Ausblick von der Terasse genossen.




In dem Moment, in dem ich meinen letzten Schluck Kaffee genossen habe kam auch schon unser Guide samt Packer. Ando unser Guide ist 23 und ein echt angenehmer Mensch. Sein Gehilfe Jeffrey, sah aus wie Tazan und hat sich auch so benommen. Es hat richtig Spass gemacht, zu sehen, wie sich beide in ihrem Land wohlfühlen. Der Jungel bedeutet beiden anscheinend richtig viel. Natürlich werden beide von den Touristen bezahlt, aber das kleinste Stück Plastik im Djungel wurde sofort mitgenommen. Diese Momente machen mich richtig glücklich, die Einwohner wissen ihre Einnahmequelle zu schätzen.
Ich greife schon vor, es ging erstmal ab in den Djungel. :D


Ehrlich gesagt war ich etwas aufgeregt, als wir das Dorf verlassen haben und in den Urwald gewandert sind. Die Wege waren nicht immer offensichtlich zu erkennen und die Bäume und Büsche dicht an dicht.
Es hat auch gar nicht lange gedauert und wir haben die ersten Orang Utans gesehen. Das ist wirkliches Glück, denn an unserem zweiten Tag haben wir nur noch zwei Stück von den insgesamt ca. 9 Stück gesehen.






Die Bilder sagen wieder einmal mehr als unmengen an Worten.
Nachdem wir mehrere Routen in ca. 6-7 Stunden abgelaufen sind kamen wir vollständig durchgeschwitzt und erschöpft in unserem Lager an.




Bis auf die Nacht, die wir auf dem harten Boden verbringen mussten kann ich an diesem Trip wirklich alles weiter empfehlen. Wer jetzt denkt auf dem Boden schlafen ist nicht schlimm der irrt. Ich habe das am Wochenende zuvor auch drei Nächte gemacht, aber der Boden war eben. Der Erdboden in dem Lager ist hubbelig, wellig und tot unbequem. Einige von uns haben vielleicht zwei Stunden geschlafen. Dementsprechend sahen sie dann auch morgens aus. Es gab nur ein kleines Frühstück. Der Grund war wohl der danach anstehende Aufstieg. Es ging ungelogen 1,5 Stunden nur berauf und das bei 50-70% Steigung. Ich befürchte fast, dass wir nach 10 Minuten wieder alle zu 100% durchgeschwitzt waren. Der Regen am Abend zuvor hat die Luftfeuchtigkeit extrem erhöht. Hinzu kamen die Termiten, die Ameisen und die Mosquitos. Ich habe jetzt noch an meinem rechten Bein 14 Stiche, die ich eindeutig identifizieren kann. Die meisten sind schon wieder verheilt. Es war tatsächlich eine Plage...
Das Finale von dem zweiten Tag war der fantastische Ausblick von der Spitze des Berges.



Der krönende Abschluss war der Fluss, der gleichzeitig das Ende unseres anstrengenden Marsches darstellte. Es hat keine 60 Sekunden gedauert, da hatten alle ihre Badehosen angezogen und sind ab ins Wasser.
Mehr als richtig geil fällt mir dazu nicht mehr ein. Nachdem wir den ersten Flug morgens verpasst haben und ärgerlicherweise 47 Euro pro Person für einen zweiten Flug ausgeben mussten, haben wir an dem zweiten Tag darüber überhaupt keine Sekunde mehr nachgedacht. Ich mag Indonesien und ihre Einwohner und ich mag das Lied, dass auch jeder Indonesier mag: Tegar - Aku Yang Dulu Bukan Yang Sekarang



Zum Schluss noch ein Video, dass ich gemacht habe.
Dirk und ich haben uns entschieden, das Wochenende auf der fantastischen Insel Sumatra zu verbringen. Genauer gesagt sind wir von Kuala Lumpur nach Medan geflogen. Von dort aus sind wir anschließend mit dem Public Bus in Richtung Bukit Bintang gefahren. Zwischenzeitlich mussten wir einmal kurz den Bus wechseln. Das alles reibungslos funktioniert hat verdanken wir den netten Indonesiern, auch wenn jeder von ihnen sicherlich eine Provision für die Vermittlung von Busfahrten bekommt. Unserer Recherche nach haben wir für den zweiten Bus auch viel zu viel bezahlt. Bei einem Land wie Indonesien fällt das allerdings nicht ins Gewicht.
In Indonesien wuselt alles auf der Straße herum. Ich dachte Malaysia ist ab und zu chaotisch, aber diese Aussage muss ich korrigieren. Dazu kommt die unglaublich schlechte Infrastruktur. Straßen sind für die Masse an Autos und Motorrollern viel zu wenige vorhanden und zu schlecht ausgebaut. Sumatra hat jetzt zwar einen neuen Flughafen, aber nur eine Einspurige Straße. Auch wenn diese ausgebaut wird und die im Weg stehenden Häuser einfach wort wörtlich abgeschnitten werden sieht es nicht so aus als ob es in Zukunft flüssiger laufen wird.
Sei es drum, ich bin nicht der Stadtplaner. :D
Nach 6 Stunden Fahrt sind wir schließlich mit der Hilfe von Eddy in Bukit Bintang angekomen. Völlig erschöpft haben wir es nur noch geschafft ein Toast zu essen und zwei bzw. drei Bier zu schlürfen. Ich sage euch, ich hatte selten so einen starken Drang ein Bier zu trinken wie an diesem Abend.
An dem selbigen Abend haben wir bei Eddy die Djungel Tour gebucht, für die wir im Grunde nach Bukit Bintang gereist sind. Für 60 Euro werden einem Tage Djungel pur, eine Übernachtung, vier Mahlzeiten und eine Rafting Tour versprochen. Und das stimmt! :)
Am Morgen also schnell gefrühstückt und nochmal den Ausblick von der Terasse genossen.
In dem Moment, in dem ich meinen letzten Schluck Kaffee genossen habe kam auch schon unser Guide samt Packer. Ando unser Guide ist 23 und ein echt angenehmer Mensch. Sein Gehilfe Jeffrey, sah aus wie Tazan und hat sich auch so benommen. Es hat richtig Spass gemacht, zu sehen, wie sich beide in ihrem Land wohlfühlen. Der Jungel bedeutet beiden anscheinend richtig viel. Natürlich werden beide von den Touristen bezahlt, aber das kleinste Stück Plastik im Djungel wurde sofort mitgenommen. Diese Momente machen mich richtig glücklich, die Einwohner wissen ihre Einnahmequelle zu schätzen.
Ich greife schon vor, es ging erstmal ab in den Djungel. :D
Ehrlich gesagt war ich etwas aufgeregt, als wir das Dorf verlassen haben und in den Urwald gewandert sind. Die Wege waren nicht immer offensichtlich zu erkennen und die Bäume und Büsche dicht an dicht.
Es hat auch gar nicht lange gedauert und wir haben die ersten Orang Utans gesehen. Das ist wirkliches Glück, denn an unserem zweiten Tag haben wir nur noch zwei Stück von den insgesamt ca. 9 Stück gesehen.
Die Bilder sagen wieder einmal mehr als unmengen an Worten.
Nachdem wir mehrere Routen in ca. 6-7 Stunden abgelaufen sind kamen wir vollständig durchgeschwitzt und erschöpft in unserem Lager an.
Bis auf die Nacht, die wir auf dem harten Boden verbringen mussten kann ich an diesem Trip wirklich alles weiter empfehlen. Wer jetzt denkt auf dem Boden schlafen ist nicht schlimm der irrt. Ich habe das am Wochenende zuvor auch drei Nächte gemacht, aber der Boden war eben. Der Erdboden in dem Lager ist hubbelig, wellig und tot unbequem. Einige von uns haben vielleicht zwei Stunden geschlafen. Dementsprechend sahen sie dann auch morgens aus. Es gab nur ein kleines Frühstück. Der Grund war wohl der danach anstehende Aufstieg. Es ging ungelogen 1,5 Stunden nur berauf und das bei 50-70% Steigung. Ich befürchte fast, dass wir nach 10 Minuten wieder alle zu 100% durchgeschwitzt waren. Der Regen am Abend zuvor hat die Luftfeuchtigkeit extrem erhöht. Hinzu kamen die Termiten, die Ameisen und die Mosquitos. Ich habe jetzt noch an meinem rechten Bein 14 Stiche, die ich eindeutig identifizieren kann. Die meisten sind schon wieder verheilt. Es war tatsächlich eine Plage...
Das Finale von dem zweiten Tag war der fantastische Ausblick von der Spitze des Berges.
Der krönende Abschluss war der Fluss, der gleichzeitig das Ende unseres anstrengenden Marsches darstellte. Es hat keine 60 Sekunden gedauert, da hatten alle ihre Badehosen angezogen und sind ab ins Wasser.
Mehr als richtig geil fällt mir dazu nicht mehr ein. Nachdem wir den ersten Flug morgens verpasst haben und ärgerlicherweise 47 Euro pro Person für einen zweiten Flug ausgeben mussten, haben wir an dem zweiten Tag darüber überhaupt keine Sekunde mehr nachgedacht. Ich mag Indonesien und ihre Einwohner und ich mag das Lied, dass auch jeder Indonesier mag: Tegar - Aku Yang Dulu Bukan Yang Sekarang
Zum Schluss noch ein Video, dass ich gemacht habe.
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