Montag, 30. September 2013

Explorasi Bendang

Die Hausaufgaben machen mich fertig, ich wollte schon längst einen Post über mein interessantes Wochenende verfasst haben. Jetzt, um 23:21 Uhr ist es endlich soweit.
Das Wochenende stand unter dem Stern Malaysia Pur! Über die UKM wurde fünf internationalen Studenten die Möglichkeit eröffnet 4 Tage an einem Erforschungsprojekt teilzunehmen. Zu dem Zeitpunkt der Anmeldung waren das alle Informationen. Als ich auf der Infoveranstaltung den Satz: "First come, first serve" hörte bin ich direkt losgerannt und habe meinen Namen auf die Liste geschrieben. Es sollte alles bezahlt werden und uns wurde ganz viel Spass versprochen. Wer macht nicht gerne bezahlten Urlaub? :D Am Donnerstag bin ich also morgens zur UKM gefahren, um unseren Supervisor Chang und die restlichen vier Studenten zu treffen. Es waren dabei Atsunori und ein Mädel, dessen Namen ich vergessen habe aus Japan, Michaella aus Italien und Abdul aus Deuschland. Abdul und ich gehören dem gleichen Austauschprogramm an, kannten uns aber nicht, weil er die Bachelor Kurse belegt.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde sind wir rein in den Kleinbus und mit unserem Fahrer von der UKM losgedüst. Wir sind ca. 3 Stunden gefahren, um anschließend in Balairaya Parit Tujuh Baroh, Sungai Leman anzukommen. Eine kleine Stadt, von den Einheimischen Village genannt.

Nach der Ankunft traf uns somit auch gleich der Schlag. Angeblich sollten 10 Unis jeweils fünf internationale Studenten schicken. Die Realität sah tragischer Weise anders aus. Es sind 15 internationale Stunden gekommen und ca. 40-50 malaysische Schüler aus dem Kollege. Das Alter lag zwischen 18 und 20 Jahren. Das war aber noch nicht das Schlimmste. Was erwartet man auf einem internationalen Event? Reden und Infomaterial in Englisch. Es gab leider alles nur auf Malaysisch, war ja klar, die Schüler konnten alle so gut wie kein Englisch. Irgendwas ist also total schief gelaufen. Wir waren dementsprechend gefrustet. Bock auf Aktivitäten hatte keiner von uns. Als ich dann noch random in eine Gastfamilie mit 6 Malayen und einem Nigerianer gewählt wurde kam in mir so ein leichtes Aggressionsgefühl hoch. Als ich dann bemerkte, dass Abdul und Atsunori zu zwei bei einer Familie unterkommen sollten habe ich Change gebeten mich auch dort hinein zu schieben. Da mir der Nigerianer Isaac auf Anhieb sympatisch war habe ich für ihn gleich mitgefragt. Glücklicherweise hat der Wechsel geklappt. Es gab allerdings ein weiteres Problem. Es hatte einen Grund, warum Abdul und Atsunori zu zweit in die Familie kommen sollten. Die Gastfamilie hatte 9 Kinder und das freie Zimmer für die internationalen Gäste war mit einem Doppelbett ausgestattet. :D Naja, dann mussten Isaac und ich halt auf dem Boden schlafen. (Für die drei Nächte war das sogar in Ordnung, habe schon schlechter übernachtet, war immerhin alles sauber)





Die Dusche sieht gut aus, oder? Hat aber nicht funktioniert. Wir mussten über den Wasserhahn immer Wasser in den riesen Behälter lassen und uns mit der Kelle abduschen. Funktioniert auch. :D
Die Wasserzufuhr zur Toilette hat auch einen Tag nicht funktioniert. Zum Glück gibt es die Kelle. :D
An dem Donnerstagabend ist nicht mehr viel passiert. Ein paar Reden, das Kennenlernen und dann die Fahrt zu den Gastfamilien mit Traktor und Anhänger. Da fällt mir doch etwas ein. Als wir alle schon im Bett lagen kam der Familienvater aus Thailand zurück, mit dem Motorrad. Er wollte uns unbedingt begrüßen und mit uns etwas in dem Village trinken. wir also wieder Klamotten angezogen und für 1,5 Std nochmal losgezogen. Wenigstens konnte er Englisch. Die restliche Familie konnte kein Wort. Ich war mal zum Schüleraustausch in der Ukraine. Dort war es genauso. Die Mutter konnte kein Englisch und der Vater nur Französisch als Fremdsprache. Anders als die Malayen wollte er allerdings immer probieren mit mir zu kommunizieren. Man kann sich ja vorstellen wie das geklappt hat... :)

Ich mache hier einen Break, es ist noch so viel, viel wichtiges zu erzählen, dass muss ich aber auf morgen verschieben.
to do: - Abdul und Englisch
- Der Toilettenschlauch
- Fotogeier

Dienstag, 24. September 2013

Nutella

Kennt ihr das, man fährt für ein oder zwei Wochen in den Urlaub und hat sich vorgenommen nicht bei Mc Donalds, Subway oder ähnlichem zu essen. Auch nicht in Restaurants, die man in Deutschland hat, denn man möchte ja schließlich die landesspezifische Küche kennen lernen.
Genau das habe ich mir vorgenommen... Jetzt, nach vier Monaten ist allerdings der Zeitpunkt gekommen, an dem ich kapitulieren muss. Jeden Tag Nudeln und Reis kann ich zur Zeit nicht verkraften. Ich brauche etwas richtiges.
Gestern waren wir im Giant Market einkaufen und da habe ich mir ein Glas Nutella gegönnt. Da wir bis dato das Toast immer in dem Wog geröstet haben kam die Überlegung auf einen Toaster zu kaufen.
Was haben ein Toaster und ein Glas Nutella in Malysia gemeinsam? - Beide kosten 7 Euro. =)
Ich weiss jetzt nicht, ob der Toaster günstig ist oder das Glas Nutella teuer, denn es könnte beides zutreffen.
Aber es ist schon schön, wenn man morgens ein "richtiges" Frühstück genießen kann. :D

Dienstag, 17. September 2013

Singapur

Nachdem wir Tioman mit der Fähre verlassen und Mersing erreicht haben sind wir den jetzt schon bekannten Weg zum Busbahnhof gelaufen. Wie an jedem Busbahnhof gibt es mehrere Schalter, an denen Tickets für diverse Destinationen gekauft werden können. Meist gefolgt von meheren kleinen Kiosks und Restaurants.
Es gab einen Schalter der Ticktes für die Strecke Mersing - Singapur verkauft hat. Das Timing war perfekt, wir hatten noch genug Zeit, um einmal zu Hause anzurufen und uns mit einem Essen zu stärken.
Bereits an der Haltestelle von dem Bus ist uns aufgefallen, dass von 40 Passagieren bestimmt 20 Pasagiere aus Deutschland kamen. Alles Backpacker. :D Seit ein paar Tagen gehöre ich auch dazu. Ich habe mir für kleines Geld einen Rucksack in Chinatown in KL gekauft. Der Rucksack ist eine gute Kopie von einer Marke, die ich gar nicht kenne. Auf den ersten Blick sah der Rucksack wirklich gut aus und war auch, anders als viele andere Kopien, gut gedämpft.
Nach dem Urlaub habe ich allerdings kleine Kritikpunkte festgestellt, weshalb ich mir doch noch einen originalen Rucksack holen werde. (Um das Backpackerleben zu testen war der günstige trotzdem eine gute Entscheidung).
Wir sind also in den Bus eingestiegen und ca. 4 Stunden gefahren. Hauptsächlich führte die Route durch Palmenplantagen. Auch wenn viele Guides im Internet sagen, dass es langweilig sei fand ich es imposant zu sehen, wie weitläufig die Gebiete sind. Und ich bin mir sicher, dass ich nur einen sehr kleinen Teil gesehen habe.
Der Reisebus hatte seine Endhaltestelle nicht wie vermutet in Singapur sondern in Johor Bahru, eine Stadt genau an der Grenze von Singapur. Wie in Mersing waren wir wieder auf einem Busbahnhof, der dagegeben aber um einiges größer erschien.
An dieser Stelle viel mir wieder ein, dass ich dem Busfahrer in Mersing gesagt habe, dass sich eine Katze in dem Gepäckraum befindet. Anscheinend hat ihn das nicht interessiert oder er hat es nicht verstanden, denn als die Gepäckklappe des Busses aufging sprang uns die Katze fast ins Gesicht. Ein bisschen Leid tat sie mir schon. Ob die wohl jemals nochmal nach Hause kommt?
Zum Glück haben wir in Johor Bahru drei deutsche Studenten kennengelernt, die zum Auslandssemester in Singapur studieren. Mit deren Hilfe haben wir einen Linienbus gefunden, der irgendwo nach Singapur fährt. Wer jetzt denkt, dass der Bus einfach über die Grenze fährt täuscht sich. Das ist wirklich ein Spektakel. Erst reist man aus Malaysia aus, fährt wieder ein Stück Bus, um dann in Singapur einzureisen und dann abermals in einen Bus einzusteigen. Der Prozess dauert zwischen 1-2 Stunden. Endlich eingereist hatten wir das gleiche Dilemma wie auf Tioman. Wir haben uns Hostels zwar im Internet angeschaut, uns aber für keins entschieden. :D Die Deuschen Studenten haben uns zum Glück zwei Adressen genannt, die wir dann direkt angesteuert haben. Das erste war das "Prince of Wales". Das Hostel setzte sich aus Irish Pub und einem 18 Betten Raum zusammen. Das war nicht ganz das was Niklas und ich gesucht haben. :D Das zweite Hostel lag nur 200 Meter weiter und nannte sich "5FootWay.Inn". Die Lage war fantastisch und da es erst dieses Jahr im Frühling eröffnet wurde, konnte man fast noch die Farbe riechen. Hier bekamen wir unser Zwei-Bett-Zimmer, auf das wir insgeheim gehofft haben. 38S$ pro Nacht konnten wir vertreten. (1Euro = 1,658S$) Wir haben unverzüglich für 2 Nächte gebucht. Betrachtet man das Haus von aussen, hätte man nie ein so modernes Hostel erwartet, dass sage und schreibe 60 Zimmer hat.
Für mehr Informationen: 5FootWay.Inn
Bevor wir allerdings in Bett gegangen sind mussten wir dann doch noch vier Bier in dem Irish Pub trinken.

Am nächsten Morgen, dann die Gute Nachricht: Im 5FootWay.Inn ist das Frühstück inklusive und besteht aus Toast, das man sich toasten muss und dann mit 2 verschiedenen Marmeladen beschmieren kann. Ist nichts dolles, aber dazu konnte man sich Kaffee ohne Limit ziehen.
Hier Der Blick von der Terasse, auf der wir gefrühstückt haben bzw. Abends noch den schönen Ausblick genossen haben. :)

Den ersten vollständigen Tag in Singapur haben wir ohne Plan begonnen. (Es war schließlich Urlaub) Am Abend in dem Hostel haben wir bereits gesehen, dass das Marina Bay Sands Hotel nicht weit von unserem Hostel entfernt war. Nach dem Frühstück haben wir probiert den Weg ausfindig zu machen und sind passend an der Marina Bay gelandet. Hier steht auch das Wahrzeichen von Singapur, der Merlion.
Der Merlion besteht aus dem unterem Teil, dem Fisch und dem oberen Teil, dem Löwen. Der Löwe repräsentiert die Stärke der Stadt und der Fisch die Verbindung zum Meer.


Zwischenzeitlich ist mir noch eine Frau mit einem ganz besonderen Tattoo aufgefallen. Seht selbt. :D
Nach der kleinen Fotosession (wir haben an dem Punkt noch viel mehr Fotos geschossen) einmal um die Marina Bay herum gelaufen. Dabei haben wir einen Streckenabschmitt der Formel 1 Strecke gesehen und den riesen Garten hinter dem Marina Bay Sands Hotel samt Hotel natürlich. Über die anliegende Marina Bay Mall sind wir dann mit der der MRT, städtisches Metro Netz, bis zur Orchad Road gefahren. Die Adresse, wenn man sich die Zeit in riesigen Malls vertreiben möchte. (Jede Mall hatte ein Standardprogaramm an Geschäften wie: Gucci, Armani, Prada, Adidas usw.)
Diese Spaziergänge fand ich fantastisch. Super Wetter, strahlende Sonne, nicht so wie in Malaysia und dann immer der Wechsel zwischen heißer Straße und Arsch kalter Mall. Im Ernst, dass war schon etwas anstrengend, aber es war wirklich schön das Wetter zu genießen. Ich habe auch endlich mal ein bisschen Farbe bekommen
An diesem Tag sind wir auch den Night Zoo besucht. Ein tolles Erlebnis, dass uns Niklas Mutter geschenkt hat. Sobald es dunkel ist kann man entweder zu Fuß oder mit einer Bimmelbahn den Zoo erkundschaften. Die Anlage ist bewältigend angelegt. Es erinnert nichts an einen Zoo, viele Tiere werden ohne Gehege gehalten. Entscheidet man sich für die Bahn wird man von einer englischen Stimme auf die Tiere und Kleinigkeiten hingewiesen.
Bilder haben wir gemacht, aber man durfte nur ohne Blitz fotografieren. Wir haben also probiert mit langer Belichtungszeit das ein oder andere Tier aufzunehmen, aber es war schwierig. Die Bilder möchte ich hier nicht zeigen. :P
Dann kam der Tag auf den ich mich am meisten gefreut habe. Wir haben uns eine Nacht im Marina Bay Sands Hotel geleistet. 34. Etage mit City View. Hier möchte ich die Bilder sprechen lassen. Ich bin ein schlechter Texter und möchte keine unpassenden Worte finden. ;)










Montag, 16. September 2013

Tioman

Endlich! Mein erster richtiger Urlaub.
Dieser Post ist eigentlich nur ein Entwurf. Ich sitze gerade an einer sehr schönen Location, in unserem Hostel, mit dem Blick auf das Marina Bay Sands Hotel.

Mit dem Hostel hatten entweder wieder einmal Glück wie in KL, oder die meisten Hostels sind wirklich gut gepflegt und sind zentral gelegen.
Jetzt also ein kleiner Einblick zu dem Leben auf Tioman. Jeder der hier in der Nähe ist sollte sich die kleine Insel nicht entgehen lassen. In der Woche ist unglaublich wenig los. Man hat den Strand fast alleine für sich. Tauchschulen überall, ich denke ich werde hier noch einen Tauchschein machen. Wir haben zum schnorcheln eine Unterwasserkamera gemietet mit der wir 200 Bilder gemacht haben. Tolle Korallenriffe und exotische Fische.
Hier aber erstmal die Bilder von der Insel:




Nicht zu vergessen, der Blick aus unserem letzten Hotel von Dreien.

Nachdem ich meinen Trip mit Nilas beendet habe werde ich diesen Post editieren und die ganzen netten Kleinigkeiten einbauen. Den Bericht von Singapur werde ich dann auch anfügen. Singapur wird wohl zu meiner neuen Lieblingsstadt nach Düsseldorf. :D Sollte das einer von Sick lesen, könnte er mir doch bitte eine Kontaktadresse senden. Ich muss hier unbedingt hin... :P

Jetzt zu meinem vollständigen Bericht über Tioman. Niklas und ich sind Abends aus Kuala Lumpur mit dem Bus nach Mersing gefahren. Mersing ist eine Hafenstadt im Südosten von Malaysia. Von Mersing aus kann man mehrfach täglich mit der Fähre nach Tioman übersetzten. Je nach Gezeiten ist die Abfahrt bzw. die Ankunft von Tag zu Tag unterschiedlich. Da wir früh morgens gegen 3am oder 4am ankamen mussten wir wie viele andere ein Hotel finden, in dem wir noch bis ca. 9am oder 10am unterkommen konnten. Viel bietet Mersing nicht und gerade nachts ist dort überhaupt nichts los. Nachdem wir uns mehrere Hotels von aussen angeschaut haben mussten wir uns am Ende der Straße dann endlich entscheiden und haben das letzte Hotel der Straße als Unterkunft gewählt. Das Zimmer war nicht besonders. Die Rezeptionistion hat uns einen kleinen Discount gewährt und noch zwei Wasserflaschen draufgelegt. Das war auch das Mindeste. Das Zimmer war nicht gut.
Am nächsten Morgen ging es dann mehr oder weniger ausgeschlafen zum Hafen an dem wir auf die Fähre gewartet haben. Dort waren unglaublich viele Menschen unterwegs. Wir mussten zuerst einmal Tickets kaufen und dann noch die "Kurtaxe" zahlen, um überhaupt nach Tioman über zu setzten. Mit viel Hektik konnten wir dann endlich die Fähre besteigen. Wie man auf dem Bild sieht war es voller als wir angenommen haben.

Niklas und ich hatten Glück, dass wir direkt am Ausgang der Fähre einen Platz ergattern konnten. Irgendwer hat uns erzählt, dass seit geraumer Zeit viele Fähren vom Fahrplan gestrichen wurden, weil immer wieder die Boote überladen wurden und gesunken sind. Deshalb war der Platz am Ausgang für mich etwas wichtiger.
Nach ungefähr 1,5 Stnden Fahrt konnte man die ersten Umrisse der Insel erahnen. Der Blick aus der Fähre war schon atemberaubend.



Wir wussten eigentlich gar nicht genau wo wir hin wollten. Die Fähre fährt fünf Stationen an und ich meinte mich noch daran erinnern zu können, dass meine Mitbewohner an der fünften Haltestelle ausgestiegen sind. Eigentlich sah jede Station gut aus. Ich glaube auch man hätte gar nicht schlecht treffen können. Wir sind allerdings auch an der fünften Station ausgestiegen und wurde nicht enttäuscht.



Zum Zeitpunkt der Ankunft hatten wir noch keine Unterkunft gebucht. Wir mussten uns erstmal auf die Suche machen und sind etwas planlos hin und her gelaufen. Ellas Place war unsere erste Anlaufstelle. Wir haben uns ein Zweibettzimmer gebucht und sind losgezogen, um die Klamotten abzulegen. Nachdem wir in dem ersten Häusschen die Klimaanlage angemacht haben wurde durch das Gebläse geschätzt 1.000 Ameisen in dem ganzen Raum verteilt. Tja, da war wohl ein Nest in der Klimaanlage. Wir also zurück und ein anderes Haus ausgewählt. Das war anscheinend auch das Letzte, denn besser war das auch nicht. Der Wasserhahn hat getropft. Aber nicht so wie in Deutschland... Pro Stunde sind dort bestimmt 100 Liter rausgeflossen. Nachts musste ich mir meine Regenjacke anziehen, weil ich mich so geekelt habe.
Der Blick von aussen täuscht... :D

Besser war unsere zweite Unterkunft. Das Haus gehörte auch einem anderen Anbieter, der am anderen Ende des Strands seine Häuser vermietete. Etwas Werbung: Tioman Haltestelle: Salang und dort das Salang Sayang Resort wählen. Uns hat es dort sehr gut gefallen.

Das Haus war größer, gepflegter und an dem besseren Ende des Strands. Kostete allerdings auch das Doppelte. Wenigstens konnte ich dort durchschlafen. :)
Was Essen gehen war natürlich auch genauso wichtig. Wir haben in der Zeit auf Tioman ca. 5 Lokale getestet. Eigentlich waren alle Gerichte wie auf dem Festland. Besonders gut waren aber die zwei Burgerbuden, die für 3-5RM verdammt leckere Hamburger gemacht haben. Nachdem wir uns ein Menü bestellt haben mussten wir nochmal 5 einfache Burger bestellen, die wir dann mit zu unserem Haus genommen haben. Wir haben uns überfressen, aber es war unglaublich lecker.


Besonders bekannt ist Tioman übrigens für die fantastischen Riffe und den artenreichen Fischbestand. Für Taucher ein Paradies. Jedes zweite Gebäude auf der Insel war eine Tauchschule.


Ich habe mich wieder riesig gefreut als ich die ersten Affen gesehen habe. Ein Bild gefällt mir besonders, da es alles sehenswerte auf Tioman verbindet. Strand, Tauchen (Schnorcheln), Boote, Meer, Regenwald, Affen und Gemütlichkeit.

Die Gemütlichkeit wurde zusätzlich noch durch den Ausfall des Wlans gefördert. 4 Tage kein Handyempfang und kein Internet. Ich weiss nicht, wann ich diese Situation das letzte Mal hatte.
Hier jetzt noch ein Bild von unserem dritten Häuschen, dass wir beziehen mussten, weil das andere für den nächsten Tag reserviert war. In Malaysia ist der vergangene Montag ein Feiertag und über das verlängerte Wochenende fahren viele auf Tioman für einen Kurzurlaub. Wir mussten also weiterziehen und hatten jetzt das größte Haus mit zwei Doppelbetten und 3 Meter vom Strand entfernt.



Auf dem einen Bild seht ihr auch unseren direkten Nachbarn. :D Davon gab es etliche auf der Insel.
Geschnorchelt haben wir an jedem Tag, aber am letzten haben wir uns dann entschieden eine digitale Unterwasserkamera auszuleihen. Das war die richtige Wahl. =) Es sind genau 200 schöne Bilder entstanden. Wir haben Unmengen an Fischen gesehen und wunderschöne Riffe entdeckt. Eigentlich haben wir fast die ganze Zeit geschnorchelt. Am zweiten Tag haben wir uns ein Kanu ausgeliehen, um an andere Strände zu fahren und dort auf Entdeckungsreise zu gehen. Hierfür hätte man sich auch einen Guide nehmen können, der dann mit einer Gruppe und einem Motorbot an die besten Stellen fährt. Wir fanden es aber besser auf eigene Faust loszufahren. Letzendlich haben wir eh gesehen, wo die Boote hingefahren sind und hätten dort auch immer einen Halt machen können. Ab und zu sind uns im Wasser allerdings stechende Quallen in die Quere gekommen. Nach jeder Berührung hat die Stelle am Körper für 5-10 Minuten gebrannt. :/