Sonntag, 17. November 2013

Christian ist da

Nachdem Sandra jetzt für fast 3 Wochen hier war ist kurz darauf Christian vorbei gekommen. Die Ziele waren denen von Sandra und mir sehr ähnlich. Die erste Woche sind wir mit dem Auto rund 1250 Kilometer durch Malaysia gefahren. Erstes Ziel waren wieder einmal die Cameron Highlands. Danach sind wir über Ipoh nach Penang. Dort haben wir zwei Nächte verbracht. Abschließend sind wir über Kajang nach Melaka gefahren. Eine schöne Reise mit viel Autobahn. Es hat sich aber gelohnt. Ich habe meine Leidenschaft für Zweiräder entdeckt. In George Town, Penang, haben wir uns für zwei Tage einen Motorroller geliehen mit dem wir die Stadt erkundschaftet haben. Mit Karte, aber ohne großartige Planung sind wir auf der ganzen Insel rumgefahren. Links, rechts, kreuz und quer zwischen den Autos hindurch. Bereits in unseren ersten Tagen in Kajang konnte ich es nicht fassen, wie die Malaien mit den Rollern durch die Straßen heizen. Nachdem ich 10 Minuten auf dem Roller saß haben wir es genauso gemacht. Ein wirklich geniales Gefühl. Jeder der jetzt länger schon Roller oder Motorrad fährt wird lachen, aber nachdem ich das letzte und wahrscheinlich erste Mal vor ca. 10 Jahren auf einem Roller allein gefahren bin war die Beschleunigung für mich einfach nur unglaublich. Und nicht nur das, man konnte sich viel schneller mit dem Roller bewegen als mit dem Auto. Ich stehe wirklich oft im Stau mit dem Auto und muss abwarten bis die meist viel längeren Ampelphasen ein vorankommen erlauben. Nach den zwei Tagen Roller fahren hätte ich fast einen Unfall verursacht. Mit dem Auto war ich noch im Rollermodus und wollte einfach links überholen. Die Straße war allerdings viel zu eng... :D










Die Stadt Ipoh, die auf dem Weg zwischen den Cameron Higlands und Penang liegt ist bekannt für Architektur. Da Christian Architekt ist konnten wir diesen Spot natürlich nicht auslassen. Nun gut, wir haben uns dann fast drei Stunden in Ipoh aufgehalten und die wundervollen Häuser im Kolonialstil begutachtet. Blendet man 98% von Ipoh aus ist die Stadt fast schön. Ich muss sagen der Stopp war in Ordnung, aber Ipoh ist keine Stadt in der man länger verweilen muss.
Wirklich schön fand ich die Malereien an den Häuserwänden einer Seitenstraße.









Penang war nach Ipoh wieder ein sehr schöner Lichtblick. Um nach Penang zu gelangen überquert man eine lange Brücke, die Festland und Insel verbindet. Ich bin noch nie über eine so lange Brücke gefahren. Auf Penang angekommen führt der Weg direkt durch das Stadtzentrum. Stau vorprogrammiert. Es gibt einfach zu viele Autos. Die Insel selbst ist keine Insel zum Baden oder relaxen. Penang zeichnet sich durch die wiederholt vorkommenden, im Kolonialstil erbauten Häuser aus. Mit dem Einfluss der Malaien, Chinesen und Inder sind daraus wirklich sehr spannende Häuserkomplexe entstanden. Nachdem wir die ersten Nacht am tatsächlichen "Ende" der Insel verbracht haben sind wir für den nächsten Tag direkt nach Georgetown reingefahren. Hier ist wirklich alles voller Backpacker und normaler Touristen. Unsere Unterkunft war stilvoll und günstig. Old Penang Guesthouse... Sauber, zentral und kolonial. :D Abends haben wir ein paar Franzosen und eine Deutsche kennengelernt mit denen wir erst zum Essen in einen Karaoke Food Court gegangen sind, um anschließend den Abend in den Bars Georgetowns ausklingen zu lassen. (Ich habe an dem Abends 50RM gefunden. Das hat den Tag abschließend noch perfekt gemacht)

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